"Leipzig in 100 Jahren"

Aktuell (Jahresplan)



22. Mai
Der Hugo Award – die ersten Jahrre
Vortrag von Hardy Kettlitz
19:30 Uhr
Haus des Buches
Leipzig
Gerichtsweg 28
Eintritt: 2 €
Stacks Image 9686
Der Hugo Award – die ersten Jahre
Es gibt Dutzende von Science-Fiction-Preisen, die von Organisationen, Jurys und professionellen SF-Schaffenden verliehen werden. Seltsamerweise wird jedoch der weltweit bekannteste und vermutlich wichtigste SF-Preis jährlich von Fans vergeben, nämlich den Mitgliedern der World Science Fiction Convention. Der Kritiker Peter Nicholls schrieb 1995: »Der konkurrierende Preis, der Nebula Award, wird von professionellen Schriftstellern ausgelobt, aber es lässt sich nicht belegen, dass diese durchgängig Werke von höherem literarischen Niveau ausgesucht hätten. Manche Kritiker würden sogar das Gegenteil behaupten – dass sich die Hugo-Wähler ganz knapp als die besseren Preisrichter erwiesen hätten.«
Hardy Kettlitz hat sich lange Zeit mit den Hugo-Nominierten und -Gewinnern beschäftigt und hat jede Menge Wissenswertes und Skurriles über die Verleihung, die interessanten »Nebenpreise« und die Personen im Hintergrund zusammengetragen. Im März erschien pünktlich zur Leipziger Buchmesse das neue Buch von Hardy Kettlitz mit dem Titel »Der Hugo Award 1953–1984«. Dazu gibt es jede Menge Anekdoten und Geschichten zu erzählen
Stacks Image 9697

© 2014 Robert Schröder

19. Juni
"Ein Urgetüm der Science Fiction:C.I. Defontenay: 'Star ou psi de Cassiopée - histoire merveilleuse de l'un des mondes de l'espace" (1854)
("Star oder Psi Cassiopeiae - Ein Weltenbildnis weit jenseits der Erde in einem fernen Sternsystem" teils in Versen)
19:30 Uhr
Haus des Buches
Leipzig
Gerichtsweg 28
Eintritt: 2 €

Stacks Image 9723

Ein Urgetüm der Science Fiction
C. I. Defontenay – STAR oder Psi Cassiopeiae.
(STAR ou Psi de Cassiopée)
Ein Weltenbildnis weit jenseits der Erde in einem fernen Sternsystem, anno 1854.

Lange vor der Existenz der Science Fiction als Genre schrieb der Arzt Charlemagne Ischir Defontenay die Geschichte einer anderen Menschheit, die ein fernes Sonnensystem bewohnt – von Beginn der Zivilisation bis zum Weg zu den Sternen. Über ein Jahrzehnt vor Jules Vernes Mondschuss, zu einer Zeit, als andere Autoren noch mit Ballons zum Mond flogen, konzipierte Defontenay eine raumfahrende Kultur, die völlig ohne jede Verbindung mit der Erde für sich allein existierte. Auch in der literarischen Form ging der Autor einzigartige Bahnen – ein Drittel des Werkes ist in Versen verfasst. Die Inspiration, die dieses Werk in all der immensen Größe seiner Ideen ermöglicht hat, ist heute noch ebenso rätselhaft wie die Person des Autors. Damit bildet Defontenays Werk den Anfang einer verstreuten Perlenkette von literarischen „Urgetümen“ des 19. Jahrhunderts, die rätselhaft aus ihrer Epoche herausstechen, in der Ambition ihrer Ideen zumeist keine erkennbaren Vorläufer und Nachfolger hatten, und all ihren Zeitgenossen im Bereich der Science Fiction um fünfzig bis hundert Jahre voraus waren.
25. Juli
Grillfest bei Manfred

22. August
Grillfest


24. Oktober
Leipzig – Visionen gestern und heute


30 Jahre FKSFL